Ein neuer Feiertag für Thüringen: R2G macht Weltkindertag am 20. September zum gesetzlichen Feiertag

Veröffentlicht am 25.09.2018 in Allgemein

„Jeder junge Mensch ist eine eigenständige Persönlichkeit. Wir wollen die Mitbestimmungsrechte unserer Kinder in unserer Gesellschaft stärken.“ Das erklären die regierungstragenden Fraktionen von DIE LINKE, SPD und Bündnis90/Die Grünen. Gute Bedingungen für junge Menschen in Thüringen zu schaffen, ist Kernanliegen der Koalition. Und um die Wünsche und Bedürfnisse der Kinder und Jugendlichen noch stärker in den Fokus der Gesellschaft zu rücken, widmet r2g ihnen und ihren Familien einen neuen gesetzlichen Feiertag. Ab 2019 wird der Weltkindertag, der am 20. September begangen wird, ein zusätzlicher gesetzlicher Feiertag in Thüringen sein. Dafür haben die Koalitionsfraktionen einen Gesetzesentwurf vorgelegt.

„Was Kinder vor allem wollen und brauchen ist Zeit mit der Familie und den Freunden. Es gibt kaum einen besseren Grund zum Feiern und zur Besinnung, als weltweit allen Kindern und deren Familien durch die Einführung eines gesetzlichen Feiertages über den Alltag hinaus besondere Aufmerksamkeit zu widmen“ erklären die Fraktionsvorsitzenden Susanne Hennig-Wellsow (DIE LINKE) und Dirk Adams (B90/Grüne) sowie die jugendpolitische Sprecherin der SPD-Fraktion Diana Lehmann.

Gegenüber anderen Bundesländern liegt Thüringen mit der Zahl der gesetzlichen Feiertage zurück. Hinzu kommt, dass die Trennlinien von Arbeit und Freizeit immer mehr verschwimmen und viele Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer sich auch in ihrer Freizeit noch mit der Arbeit beschäftigen. Der Feiertag ist ein Beitrag zur Steigerung der Kinder- und Familienfreundlichkeit und damit auch zur Steigerung der Attraktivität des Wirtschaftsstandortes Thüringen. Der künftige Feiertag wäre zugleich eine Aufforderung für die Arbeitgeber und Gewerkschaften, Kinder-und Familienfreundlichkeit künftig auch tarifvertraglich und im Arbeitsalltag stärker zu berücksichtigen.

Rot-Rot-Grün kümmert sich um die Kinder im Freistaat, sei es beim Kita-Gesetz und der Stärkung der Familienförderung vor Ort, bei der Stärkung der Mitbestimmung junger Menschen im Kinder- und Jugendhilfeausführungsgesetz oder jetzt mit der Einführung des Weltkindertages als gesetzlichen Feiertag ab 2019.

Hintergrund:

Seinen Ursprung hat der Kindertag in der 9. Vollversammlung der Vereinten Nationen, die am 21. September 1954 ihren Mitgliedsstaaten die Einrichtung eines weltweiten Kindertages empfohlen hat, das konkrete Datum aber den Staaten selbst überließ. Mit der Verabschiedung der Resolution von 1954 wählte die Bundesrepublik Deutschland den 20. September als Weltkindertag. Die Bekämpfung von Kinderarmut, die Wahrung von Kinderrechten und der Gesundheitsschutz der Kinder sowie der Schutz der Kinder vor Elend, Leid und der Zerstörung ihrer Lebensperspektive gehören weiterhin zu den nicht bewältigten grundlegenden gesellschaftlichen Aufgaben.

 
 

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