Hebammen: Berufsstand darf nicht untergehen

Veröffentlicht am 03.03.2014 in Gesundheit

Immer mehr Hebammen geben ihren Beruf auf, weil sie die drastisch gestiegenen Beiträge für die Berufshaftpflichtversicherung nicht mehr aufbringen können. Zudem ziehen sich die Versicherer aus der Haftpflichtversicherung zurück. Hier will ich handeln und unterstütze eine Bundesratsinitiative zur Absicherung der Geburtshilfe mit freiberuflichen Hebammen. 

Ein entsprechender Vorschlag der Länder Schleswig-Holstein, Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz soll noch in diesem Monat in den Bundesrat eingebracht werden. 

Denn die Betreuung von Schwangeren und Müttern ist unverzichtbar bei der geburtsvorbereitenden und geburtsbegleitenden Versorgung. Sie muss unbedingt erhalten bleiben. Wir müssen dringend etwas für freiberuflich tätige Hebammen tun, damit dieser Berufsstand nicht untergeht.

Der Bundesratsvorschlag sieht unter anderem einen staatlich finanzierten Haftungsfonds sowie Haftungshöchstgrenzen für Hebammen vor. Tritt während einer Entbindung ein Schadensfall, dessen finanzielle Folgen über der Höchstgrenze liegen, würde künftig der Haftungsfonds zahlen. Ein richtiger und praktikabler Vorschlag, den ich gern unterstützen will.

 
 

Homepage Heike Taubert

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