Heike Taubert würdigt Leistungen der Arbeiterwohlfahrt (AWO) und gratuliert zum 100-jährigen Jubiläum

Veröffentlicht am 09.11.2019 in Soziales

Gratulation zum 100. Jubiläum durch Heike Taubert, stellv. Ministerpräsidentin (Bild: D. Zeh)

„100 Jahre AWO und 20. AWO-Ball“ sind ein Grund zum Feiern. Aus diesem Anlass nahm die Thüringer Finanzministerin und stellvertretende Ministerpräsidentin Heike Taubert (SPD) an der Jubiläumsveranstaltung am 8. November im Erfurter Kaisersaal teil.

„Die AWO steht seit 100 Jahren für Zusammenhalt, Partnerschaft, Gerechtigkeit und Solidarität in unserer Gesellschaft. Immer dann, wenn es dringend geboten ist, reicht sie den Menschen vor Ort eine helfende Hand, bietet ein zugewandtes Ohr und gibt ein freundliches Wort. So trägt der Verband jeden Tag zu einer besseren und lebenswerteren Gemeinschaft bei. Das macht ihn auch zu einem wertvollen Partner für unsere Landesregierung“, sagt Taubert. In vielen Bereichen haben die AWO und die Landesregierung die gleichen Zielstellungen, so zum Beispiel in der Familien– oder Behindertenpolitik.

Die AWO in Thüringen ist in allen Lebensbereichen präsent. Rund 11.000 Mitglieder, 10.000 Beschäftigte und 7.000 ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter tragen zu einem solidarischen Miteinander im Freistaat bei. Tauberts Respekt und Anerkennung gilt den hauptamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der AWO, ebenso wie den vielen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern. „Ihr unermüdlicher Einsatz ist bemerkenswert. Ohne das bürgerschaftliche Engagement der vielen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer wären viele Aufgaben nicht zu meistern“, so die stellvertretende Ministerpräsidentin. Sie spricht dafür im Namen der gesamten Landesregierung ihren Dank aus.

Taubert ist überzeugt: „Damit unser Sozialstaat funktioniert, brauchen wir Verbände wie die AWO. Sie sind für unsere Demokratie unerlässlich.“

Finanzministerin Taubert setzt sich beim Bund schon länger für eine stärkere Würdigung des Ehrenamts ein: „Es wird höchste Zeit, dass sich langjähriges ehrenamtliches Engagement positiv in der Rentenberechnung bemerkbar macht.“

Hintergrund

Die sozialdemokratische Politikerin Marie Juchacz gründete 1919 die AWO als einen Ausschuss im Rahmen der SPD. Bis heute steht der Verband ein für Gerechtigkeit und Solidarität, Vielfalt und Frauenrechte. Unter den Nationalsozialisten wurde die AWO verboten. Schon 1946 wurde sie aber in Westdeutschland neu gegründet. Am 18. Februar 1990 wurde der Verband auch im Thüringischen Sonneberg wieder gegründet. Es war der erste wiedergegründete Landesverband in Ostdeutschland.

 
 

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